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	<title>Nachzahlungszinsen Steuerberatung Merfort Krefeld NRW - steuerberater-mum.de</title>
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	<description>Ihr Steuerberater in Krefeld</description>
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		<title>Nachzahlungszinsen: Höhe nicht zu beanstanden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steuerberater Merfort]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2018 04:03:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuerpflichtige]]></category>
		<category><![CDATA[Nachzahlungszinsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundesfinanzhof hält den für Nachzahlungszinsen relevanten Zinssatz von 0,5 % pro Monat (6 % pro Jahr) auch unter Berücksichtigung der Entwicklung des allgemeinen Zinsniveaus im Jahr 2013 für verfassungsgemäß. Die Zinssätze für kurz- und langfristige Einlagen und Kredite lagen in 2013 in einer Bandbreite von 0,15 % bis 14,70 % (Datenbasis: Deutsche Bundesbank). Obwohl... </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesfinanzhof hält den für Nachzahlungszinsen relevanten <strong>Zinssatz von 0,5 % pro Monat</strong> (6 % pro Jahr) auch unter Berücksichtigung der Entwicklung des allgemeinen Zinsniveaus im Jahr 2013 <strong>für verfassungsgemäß.</strong></p>
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Hintergrund:

Die Verzinsung von Steuernachforderungen und -erstattungen <strong>beginnt 15 Monate nach Ablauf des Jahres, </strong>in dem die Steuer entstanden ist. Sie endet mit Ablauf des Tages, an dem die Steuerfestsetzung wirksam wird.

</div><div class="clear"></div></div></div>
<p>Die Zinssätze für kurz- und langfristige Einlagen und Kredite lagen in 2013 in einer <strong>Bandbreite von 0,15 % bis 14,70 % </strong>(Datenbasis: Deutsche Bundesbank). Obwohl der Leitzins der Europäischen Zentralbank bereits seit 2011 auf unter 1 % gefallen war, konnte somit nicht davon ausgegangen werden, dass der gesetzliche Zinssatz die Bandbreite realitätsnaher Referenzwerte verlassen hat.</p>
<p>Quelle | BFH-Urteil vom 9.11.2017, Az. III R 10/16, unter www.iww.de, Abruf-Nr. 199918; PM BFH Nr. 11 vom 27.2.2018</p>
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		<title>Ist die Höhe der Nachzahlungszinsen noch verfassungsgemäß?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steuerberater Merfort]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2017 05:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuerpflichtige]]></category>
		<category><![CDATA[Nachzahlungszinsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit der anhaltenden Niedrigzinsphase werden die Gerichte immer wieder – erfolglos – mit der Frage beschäftigt, ob die Höhe des gesetzlichen Zinssatzes (0,5 % pro Monat bzw. 6 % im Jahr) für Steuernachzahlungen und -erstattungen verfassungswidrig ist. Jüngst hat hierzu auch das Finanzgericht Münster entschieden, dass der Gesetzgeber den Rahmen für eine verfassungsrechtlich zulässige Typisierung... </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der anhaltenden Niedrigzinsphase werden die Gerichte immer wieder – erfolglos – mit der Frage beschäftigt, ob die <strong>Höhe des gesetzlichen</strong> <strong>Zinssatzes (0,5 % pro Monat bzw. 6 % im Jahr)</strong> für Steuernachzahlungen und -erstattungen verfassungswidrig ist. Jüngst hat hierzu auch das Finanzgericht Münster entschieden, dass der Gesetzgeber den Rahmen für eine verfassungsrechtlich zulässige Typisierung nicht überschritten hat.</p>
<p>Jedenfalls <strong>für Zeiträume bis Dezember 2011</strong> hält der Bundesfinanzhof den gesetzlichen Zinssatz für verfassungsgemäß. Somit hat er davon abgesehen, die Frage dem Bundesverfassungsgericht vorzulegen.</p>
<p>Interessant ist die Entscheidung des Finanzgerichts Münster dennoch. Denn sie betrifft einen recht aktuellen Zeitraum <strong>(April 2012 bis Dezember</strong> <strong>2015).</strong> Da der Bundesfinanzhof offen gelassen hat, ob er die Verzinsungshöhe auch nach 2011 – hier haben sich die Marktzinsen auf einem relativ niedrigen Niveau stabilisiert – noch für verfassungsgemäß hält, hat das Finanzgericht die <strong>Revision zugelassen.</strong> Es ist davon auszugehen, dass diese auch eingelegt werden wird.</p>
<p>Quelle | FG Münster, Urteil vom 17.8.2017, Az. 10 K 2472/16, Rev. zugelassen, unter www.iww.de, Abruf-Nr. 196092; BFH-Urteil vom 14.4.2015, Az. IX R 5/14</p>
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